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Dirk Eberhardt

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05.01.2012

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Schimmelbildung in Niedrig-Energiesparhäusern

Früher war alles besser!  -  Diesen Satz hört man doch häufiger in Verbindung mit Niedrigenergiehäusern. Die Lüftung des Gebäudes geschah automatisch durch Fugen, undichte Fenster und Rollokästen. Vorhandene Feuchtigkeit konnte an einfachverglasten Fenstern kondensieren und abgewischt werden. Der dabei vergessene Nachteil, dass diese Häuser enorme Energieverschwender waren und teilweise noch sind, wird hierbei sehr gern verdrängt.

Kalte Zimmerecke, Schimmelgefahr! Kalte Zimmerecke, Schimmelgefahr!

Niedrigenergiehäuser sind da anders! Um kostbare Energie zu sparen werden Häuser immer besser gedämmt. Die Gebäudehülle ist nahezu luftdicht. Damit wird aber auch die "natürliche" Luftzirkulation beeinträchtigt. Verbrauchte, feuchte Luft muss aber abgeführt werden, da sich die Luft sonst an kalten Stellen im Gebäude als Feuchtigkeit niederschlägt. Die Schimmelbildung ist somit vorprogrammiert.


Kalte Stellen oder Wände können durch falsches Lüften und Heizen entstehen. Aber auch durch Bauschäden oder mangelhaft verarbeitete Wärmedämmung. Um die tatsächlichen Ursachen zu ermitteln, ist die Thermografie ein geeignetes Mittel. Oftmals kommt es zwischen Mieter und Vermieter zu einem langwierigen und kostenintensivem Streit, der nicht selten vor Gericht endet. Der rechtzeitige Einsatz der Wärmebildtechnik hilft hier höhere Kosten zu vermeiden. Denn das Infrarotbild der Wärmebildkamera deckt kalte Stellen und Wände sofort und anschaulich auf. In Verbindung mit Feuchtmessungen kann der Grund für die Schimmelbildung schnell gefunden werden. Erforderliche Maßnahmen können so in kürzester Zeit umgesetzt werden.

Dies sollte sowohl im Interesse des Mieters als auch des Vermieters liegen. Hohe finanzielle Belastungen und Einschränkungen der Wohnqualität werden so bereits im Anfangsstadium vermieden.

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Kommentare: 2
  • #1

    HE (Samstag, 14 Januar 2012 19:29)

    Interessant!!!

  • #2

    Mike (Freitag, 18 Januar 2013 11:41)

    Vorallem um Schimmel zu vermeiden werde ich mir demnächst auch eine Wärmebildkamera besorgen, bzw. ausleihen. Danke für den aufschlussreichen Artikel!

    Gruß, Mike